Dior Tasche Fälschung erkennen: Der Echtheitscheck 2026

Dior Tasche Fälschung erkennen: Der Echtheitscheck 2026

Seit einigen Wochen fällt mir in meinem Echtheitsservice ein Muster auf: Auffällig viele Dior Taschen, die zur Prüfung bei uns landen, werden in der Anfrage als "neuwertig" oder "wie neu" beschrieben, gekauft auf einer Secondhand-Plattform, oft zu einem Preis, der deutlich unter dem aktuellen Boutiquepreis liegt. Als ich das meinem Mann erzählt habe, meinte er nur trocken, das sei doch logisch, wenn eine Tasche direkt nach dem Verlassen der Boutique spürbar an Wert verliert, kauft eben kaum jemand neu, sondern gebraucht, und genau da tummeln sich dann auch die Fälscher.

Genau dieser Zusammenhang ist der Grund, warum ich diesen Artikel schreibe. Nicht als weiteren allgemeinen Ratgeber zu Luxushandtaschen, dazu habe ich bereits einen Grundlagenartikel zur Authentifizierung von Luxushandtaschen geschrieben, sondern speziell zu Dior. Denn Dior tickt an einigen Stellen anders als Louis Vuitton, Chanel oder Hermès, vor allem beim Datumscode und bei den Cannage-Nähten, und wer diese Unterschiede nicht kennt, prüft am Ende die falschen Details oder verlässt sich auf ein einzelnes Merkmal, das längst auch bei guten Fälschungen kopiert wird.

In diesem Guide zeige ich dir, woran du eine originale Dior Tasche erkennst, wie der Dior Datumscode aufgebaut ist und was er wirklich aussagt, worauf du bei der Lady Dior, der Saddle Bag und dem Book Tote als den drei meistgefälschten Modellen besonders achten solltest, und warum gerade der wachsende Secondhand-Markt bei Dior eine eigene Vorsicht verdient.

Warum Dior Fälschungen gerade jetzt so ein großes Thema sind

Aus meiner Erfahrung im Prüfservice gehören Dior Taschen zu den Modellen mit dem spürbarsten Wertverlust direkt nach dem Neukauf, anders als etwa eine Hermès Birkin oder Kelly, deren Wiederverkaufswert deutlich stabiler bleibt. Das ist keine offizielle Dior-Statistik, sondern meine Einschätzung aus hunderten Prüfanfragen, aber sie deckt sich mit dem, was ich auf Secondhand-Plattformen und in Verkaufsgruppen immer wieder beobachte. Diese Differenz zwischen Neupreis und realistischem Wiederverkaufswert ist aus meiner Sicht der zentrale Treiber dafür, dass so viele Käuferinnen bei Dior gezielt auf den Secondhand-Markt ausweichen, um eine Tasche in nahezu neuwertigem Zustand für deutlich weniger Geld zu bekommen.

Das Ergebnis sehe ich täglich in meinem Posteingang: Es sind sehr viele Dior Taschen im Umlauf, viele davon kaum getragen, mit vollständiger Verpackung und allen Unterlagen. Genau dieses Bild, eine augenscheinlich neuwertige Tasche mit passender Box und Karte, machen sich Fälscher zunutze. Ein täuschend echtes Imitat lässt sich in diesem Umfeld leichter als "kaum getragenes Original" verkaufen als in einem Markt, in dem gebrauchte Stücke ohnehin sichtbare Tragespuren zeigen und Käuferinnen automatisch genauer hinschauen.

Eine Dior Echtheitsprüfung lohnt sich also gerade jetzt besonders deshalb, weil der Wertverlust beim Neukauf einen großen, aktiven Gebrauchtmarkt erzeugt, auf dem sich neuwertig wirkende Fälschungen ungewöhnlich gut tarnen lassen.

Die wichtigsten Echtheitsmerkmale einer originalen Dior Tasche im Überblick

Bevor ich auf den Datumscode und die einzelnen Modelle eingehe, hier die Basis, die für praktisch jede Dior Tasche gilt, egal ob Lederwaren oder Oblique Canvas, neu oder älteres Modell.

Das Innenetikett ist der erste Anhaltspunkt. Der Stempel trägt den Schriftzug "Christian Dior PARIS", darunter die Angabe "Made in Italy" oder "Made in Spain". Die Schrift muss sauber, akkurat und mittig auf dem Etikett platziert sein, die Prägung ist kräftig und klar sichtbar, nicht flach eingedrückt oder nur aufgedruckt. Bei neueren Modellen ist das Etikett meist rechteckig mit leicht abgerundeten Ecken und ordentlich eingenäht, ein schiefes, loses oder unsauber befestigtes Etikett ist ein erstes Warnsignal.

Die Nähte verraten bei Dior sehr viel, gerade weil die charakteristische Cannage-Steppung so markenprägend ist. Original-Stiche sind kurz, regelmäßig und präzise gesetzt, mit einem relativ dünnen Faden, der Abstand zwischen den einzelnen Stichen bleibt über die gesamte Tasche konstant. Auch die Fadenfarbe passt bei einem Original immer exakt zum umgebenden Leder, ein sichtbarer Farbunterschied ist selten Zufall. Fälschungen zeigen hier häufig nachlässige, ungleichmäßige Stiche, eine unruhige Fadenspannung oder sichtbar lockere Fäden, gerade an den Übergängen der Rautenform.

Die Materialien sind bei Dior hochwertig und ohne künstlichen Glanz verarbeitet. Das Leder fühlt sich geschmeidig an, niemals steif oder plastikartig, und riecht natürlich statt chemisch. Ein kurzer Geruchstest lohnt sich fast immer, künstliches Leder riecht bei Fälschungen oft nach Kleber oder Chemikalien. Über ein Foto lässt sich das natürlich nicht prüfen, weshalb ich Käuferinnen bei einer Vor-Ort-Übergabe immer rate, kurz und unauffällig daran zu riechen, das klingt banal, hat mich in der Praxis aber schon öfter überzeugt als jedes Detailfoto. Beim Oblique Canvas müssen die Buchstaben und Kreise des Musters exakt angeordnet sein, bei Fälschungen wirken die Farben oft dunkler oder unruhiger, die Übergänge unsauber, und das Muster kann leicht verschoben verlaufen.

Die Hardware wirkt bei einer echten Dior Tasche wie ein Schmuckstück, nicht wie reines Zubehör. Die "CD"-Gravuren sind sauber, kräftig und einheitlich ausgeführt, Karabiner, Reißverschlüsse und Ösen fühlen sich spürbar massiv und hochwertig an. Leichte, unsauber gravierte oder billig wirkende Hardware ist eines der häufigsten Fake-Merkmale, die mir in der Prüfung auffallen. Ein einfacher Zusatztest, den kaum jemand kennt: Ein kleiner Magnet zieht echte Dior-Hardware meist spürbar an, weil überwiegend hochwertige Stahllegierungen verarbeitet werden, während billige Fälschungen häufig auf nicht-magnetische Materialien zurückgreifen. Auch die Verpackung verrät etwas, Dior wickelt die Henkel neuer Taschen traditionell in Papier ein, nicht in Plastik, ein Plastiküberzug an angeblich neuwertigen Henkeln würde mich stutzig machen.

 

Merkmal Original Typische Fälschung
Innenetikett tief geprägt, sauber zentriert flach geprägt oder aufgedruckt, schief
Cannage-Nähte kurz, gleichmäßig, konstanter Abstand unregelmäßig, lockere Fäden
Oblique Canvas exakt angeordnetes Muster verschobenes Muster, unruhige Farben
Hardware schwer, "CD" tief graviert leicht, Gravur flach oder unsauber
Leder geschmeidig, natürlicher Geruch steif oder chemisch riechend

 

Diese Basismerkmale sind ein guter erster Filter, ersetzen aber keine detaillierte Prüfung, gerade weil moderne Dior-Fälschungen an genau diesen Punkten inzwischen deutlich nachgebessert haben.

Die graue Garantiekarte, ein Detail, das oft überbewertet wird

Viele Dior Handtaschen werden mit einer kleinen grauen Karte ausgeliefert. Auf der Rückseite einer echten Karte findest du zwei kleine Felder und ein großes rechteckiges Feld, in das Boutique und Kaufdatum eingetragen werden, bei Fälschungen sehe ich stattdessen häufig zwei große rechteckige Felder, ein Layout-Detail, das erstaunlich oft übersehen wird. Käuferinnen halten die Karte gerne für einen Echtheitsnachweis, tatsächlich lässt sie sich aber leicht nachdrucken und geht bei gebrauchten Taschen häufig einfach verloren, ihr Fehlen ist also kein Fälschungsbeweis und ihre Anwesenheit kein Echtheitsgarant. Ich würde sie höchstens als kleines Zusatzindiz werten, niemals als eigenständiges Prüfkriterium.

Der Dior Datumscode: Aufbau, Bedeutung und Grenzen

Dior verwendet keine klassische, fortlaufende Seriennummer, sondern einen sogenannten Datumscode. Dieses System ist seit den frühen 1980er Jahren im Einsatz und verschlüsselt Herstellungszeitraum und Produktionsort der Tasche.

Bei neueren Modellen besteht der Code typischerweise aus zwei Ziffern, einem Bindestrich, zwei Buchstaben und vier weiteren Ziffern, zum Beispiel in der Form 02-MA-0151. Die Buchstaben stehen dabei für das Herstellungsland, "MA" für Italien, "MC" oder "BO" für Spanien. Bei älteren Taschen aus der Zeit vor den frühen 2000er Jahren fällt das erste Ziffernpaar oft weg, der Code ist dann kürzer und die Buchstaben und Ziffern sind mitunter durch ein Leerzeichen statt einen Bindestrich getrennt. Du findest den Code auf einem kleinen, meist weißen oder cremefarbenen Lederetikett im Innenfutter, oft in der Nähe einer Naht oder in einer Innentasche versteckt. Bei der Lady Dior sitzt er häufig im Innern der Reißverschlusstasche, bei der Saddle Bag in der flachen Innentasche, beim Book Tote auf dem Canvas-Innenpaneel.

Was genau die vierstellige Endziffer aussagt, wird selbst unter Authentifizierungsservices nicht ganz einheitlich beschrieben, mal als Produktionswoche und laufende Nummer, mal als verschlüsseltes Herstellungsdatum. Ich halte mich deshalb lieber an das, was sich zuverlässig prüfen lässt: Land, Etikettform und Schriftbild müssen zum Modell und zur vermuteten Produktionsära passen. Wichtig ist ohnehin, was der Datumscode nicht leistet: Er ist kein alleiniger Echtheitsbeweis. Auch gute Fälschungen tragen inzwischen scheinbar plausible Codes, weil sich das Format kopieren lässt. Wenn dir jemand eine Tasche allein mit dem Argument "der Code stimmt" verkaufen will, würde ich immer nachhaken.

 

Element Beschreibung
Einführung seit den frühen 1980er Jahren
Aufbau meist 2 Ziffern, Bindestrich, 2 Buchstaben, 4 Ziffern (Beispiel: 02-MA-0151)
Länder-Buchstaben MA = Italien, MC/BO = Spanien
Aussage Herstellungsland eindeutig, genaue Bedeutung der Endziffern uneinheitlich beschrieben
Fundort kleines Lederetikett im Innenfutter, modellabhängige Position
Grenze kein Alleinbeweis, muss zu Etikett, Modell und Verarbeitung passen


Warum ältere und neuere Dior Taschen unterschiedlich aussehen

Wer online Vergleichsfotos sucht, stolpert schnell über ein scheinbares Problem, Dior Taschen aus unterschiedlichen Jahrzehnten sehen teils sehr verschieden aus, und das hat nichts mit Fälschung zu tun, sondern mit dem Wechsel der Kreativdirektion. Unter John Galliano, der das Haus von 1997 bis 2011 prägte, dominierten opulente, verspielte Designs mit auffälligem Saddle-Silhouetten-Trend. Raf Simons reduzierte ab 2012 die Formensprache spürbar, seine Taschen wirken klarer und minimalistischer. Seit 2016 bringt Maria Grazia Chiuri die klassische Cannage-Steppung konsequent zurück und verbindet sie mit dem Oblique-Canvas-Muster, das seither auf sehr vielen aktuellen Modellen zu finden ist. Eine Tasche aus den frühen Zweitausendern ohne Cannage-Muster ist also nicht automatisch verdächtig, sie stammt schlicht aus einer anderen Designphase des Hauses.

Lady Dior Echtheitscheck

Modellspezifische Echtheitsprüfung: die meistgefälschten Dior Taschen

Nicht jedes Dior Modell wird gleich häufig kopiert. In meinem Service sehe ich die mit Abstand meisten Anfragen zu drei Modellen, deshalb gehe ich hier bewusst in die Tiefe. Interessant finde ich dabei, dass sich die Prüfanfragen über die letzten Monate spürbar verschoben haben, während früher fast ausschließlich die Lady Dior angefragt wurde, kommen inzwischen regelmäßig auch Saddle Bags und Book Totes dazu, ein direktes Spiegelbild davon, wie breit sich der Dior Secondhand-Markt mittlerweile aufgestellt hat.

Lady Dior

Die Lady Dior aus dem Jahr 1994, benannt nach Lady Diana, ist das bekannteste und damit auch meistgefälschte Modell des Hauses. Die vier "D.I.O.R"-Charms an den Henkeln müssen perfekt symmetrisch hängen und sich nicht verdrehen, bei Fälschungen sitzen sie oft unregelmäßig oder mit sichtbarem Spiel. Die Cannage-Steppung sollte über die gesamte Front absolut gleichmäßig verlaufen, ohne dass sich die Rautenform an den Rändern verzieht. Auch das Innenfutter zeigt bei Originalen häufig ein feines Cannage-Muster im Stoff, während Fälschungen hier oft auf einfaches, ungemustertes Futter zurückgreifen.

Saddle Bag

Die Saddle Bag, ursprünglich 1999 von John Galliano entworfen und seit der Wiederauflage unter Maria Grazia Chiuri erneut extrem gefragt, wird vor allem an der charakteristischen Sattelform und dem "CD"-Verschluss geprüft. Die Klappe muss exakt symmetrisch geschnitten sein und beim Original präzise auf der Vorderseite aufliegen, bei Fälschungen sitzt sie häufig leicht schief oder zu weit innen. Der Metallverschluss mit der "CD"-Gravur sollte sich schwer anfühlen und beim Öffnen und Schließen ohne Klappern einrasten, ein zu leichtes oder klapperndes Verschlusssystem ist ein starkes Warnsignal. Auch der breite, oft bestickte oder bedruckte Schulterriemen zeigt bei Fälschungen häufig eine ungenauere Musterführung als beim Original.

Book Tote

Das Book Tote aus dem gestickten Oblique Jacquard-Canvas ist eines der zugänglicheren Einstiegsmodelle und wird entsprechend häufig kopiert. Entscheidend ist hier die Stickerei selbst: Beim Original ist das Fadenbild dicht, sauber und ohne lose Fadenenden auf der Innenseite, das "CHRISTIAN DIOR" in der Mitte der Tasche ist exakt zentriert und gleichmäßig gestickt. Bei Fälschungen wirkt die Stickerei oft flacher oder unregelmäßiger, und die Musterwiederholung des Oblique-Motivs kann an den Nahtübergängen sichtbar versetzt sein, ein Detail, das viele Käuferinnen erst beim genauen Hinsehen bemerken.

Diorama, 30 Montaigne und Diorissimo im Kurzcheck

Bei der Diorama, mit ihrem markanten CD-Schnallenverschluss aus den frühen 2010er Jahren, verrät vor allem die Schnalle selbst den Unterschied, sie muss beim Original satt und ohne Spiel einrasten, bei Fälschungen wackelt der Mechanismus häufig spürbar. Die trapezförmige Chevron-Steppung sollte über beide Taschenseiten symmetrisch verlaufen, ein leicht schiefes Muster ist ein deutliches Warnsignal. Bei der 30 Montaigne, benannt nach der Pariser Adresse des ersten Dior Ateliers, lohnt sich ein Blick auf den charakteristischen goldenen CD-Clip am Riemen, bei Originalen sitzt er exakt mittig und fühlt sich massiv an, während er bei Kopien oft dünn und leicht seitlich verschoben wirkt. Bei der Diorissimo, dem strukturierten Klassiker mit Bügelverschluss, sollte das eingeprägte Dior-Muster exakt ausgerichtet sein und der Bügel spürbar solide einrasten, bei Fälschungen wirkt genau dieser Verschluss oft leichtgängig bis wackelig. Diese drei Modelle bekommen wir seltener zur Prüfung als die großen Drei, aber wenn, dann meist bei Vintage-Stücken, deren Verkäuferinnen selbst nicht mehr genau wissen, aus welchem Jahr die Tasche stammt, was die Einordnung zusätzlich spannend macht.

Vintage Dior und der Kauf auf dem Secondhand-Markt

Vintage-Dior aus den Neunzigern und frühen Zweitausendern erlebt gerade eine eigene kleine Renaissance, angetrieben unter anderem durch die Cannage-Klassiker und frühe Saddle Bags. Gleichzeitig ist genau das der Bereich, in dem sich Fälschungen am leichtesten verstecken lassen, weil ältere Etikettformen und Datumscode-Varianten weniger bekannt sind als die aktuellen Merkmale.

Wenn du eine gebrauchte Dior Tasche online oder über eine Secondhand-Plattform kaufst, achte auf drei Dinge besonders. Erstens, verlange grundsätzlich zusätzliche Nahaufnahmen von Innenetikett, Datumscode, Nähten und Hardware, ein einzelnes Übersichtsfoto reicht für eine seriöse Einschätzung nicht aus. Zweitens, sei besonders vorsichtig bei Angeboten, die auffällig deutlich unter dem realistischen Marktpreis für Modell, Zustand und Leder liegen, gerade wenn die Tasche gleichzeitig als "wie neu" beschrieben wird. Drittens, ziehe bei einem höheren Kaufpreis eine unabhängige Prüfung in Betracht, bevor du zahlst, oder unmittelbar danach, bevor die Tasche endgültig in deine Sammlung übergeht.

Ich habe in meinem Service inzwischen einige Fälle gesehen, in denen genau der Wertverlust-Mechanismus ausgenutzt wurde, eine Fälschung wurde bewusst als "kaum getragen, mit Karton und Karte" beschrieben, weil das bei Dior nach einer plausiblen, aber eben typischen Verkaufsgeschichte klingt.

 

Der 60-Sekunden-Selbstcheck, bevor du eine Prüfung beauftragst

Bevor du eine professionelle Prüfung in Auftrag gibst, lohnt sich ein kurzer eigener Check, er ersetzt keine Expertenprüfung, filtert aber offensichtliche Fälle zuverlässig heraus. 

  • Etikett: Ist die Prägung "Christian Dior PARIS" tief und sauber, oder wirkt sie flach und verwaschen? 
  • Datumscode: Passt Format und Position zum angegebenen Modell und Alter der Tasche? 
  • Nähte: Ist die Cannage-Steppung gleichmäßig, oder wirken die Stiche unruhig und die Fäden lose? 
  • Hardware: Fühlt sich die "CD"-Gravur schwer und tief graviert an, oder eher leicht und flach? 
  • Material: Riecht das Leder natürlich und fühlt es sich geschmeidig an, oder wirkt es steif und chemisch? Wenn du bei mehr als einem dieser Punkte unsicher bist, ist eine unabhängige Prüfung die sicherere Wahl.


Selbst prüfen, Plattform-Authentifizierung oder unabhängiger Service, was passt wann

Die eigene Prüfung anhand der Merkmale aus diesem Artikel reicht in vielen Fällen aus, um offensichtliche Fälschungen auszuschließen. Bei knappen Fällen, hochpreisigen Modellen oder Vintage-Stücken ohne klare Herkunft würde ich aber immer zu einer unabhängigen Prüfung raten. Die Authentifizierung durch die jeweilige Secondhand-Plattform selbst ist meist eine solide erste Einschätzung, ich empfehle bei wertvolleren Taschen trotzdem eine zweite, unabhängige Meinung, gerade weil auch dort in Einzelfällen Fehleinschätzungen bekannt geworden sind. Ein unabhängiger Service wie unserer hat kein wirtschaftliches Interesse am Verkauf der konkreten Tasche und prüft dadurch objektiver.

Übrigens gilt das nicht nur für Handtaschen: Auch kleinere Dior Lederwaren wie Geldbörsen, Kartenetuis oder Pouches lassen sich bei uns über das separate Echtheitszertifikat für Luxusaccessoires prüfen, Ablauf und Preis sind identisch zur Handtaschen-Prüfung.


Warum eine optische Prüfung allein oft nicht ausreicht

Alle Merkmale in diesem Artikel helfen dir bei einer ersten Einschätzung. Für eine wirklich verlässliche Aussage braucht es aber mehr als einen geschulten Blick, denn die besten Dior-Fälschungen sind inzwischen so präzise gearbeitet, dass selbst erfahrene Sammlerinnen bei einzelnen Details unsicher werden. Deshalb biete ich mit Luxury Planet einen unabhängigen Echtheitsservice an, der Dior Taschen ebenso prüft wie Louis Vuitton, Chanel, Hermès und Gucci.

Der Ablauf ist bewusst einfach gehalten. Du fotografierst deine Tasche nach unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung, lädst die Bilder hoch, bezahlst und erhältst innerhalb von maximal 72 Stunden ein Ergebnis per E-Mail sowie zusätzlich ein physisches Zertifikat per Post, digital und gedruckt, beides ohne Aufpreis im Preis von 39,95 Euro enthalten. Geprüft wird durch eine Kombination aus menschlicher Expertise und künstlicher Intelligenz, in Zusammenarbeit mit unserem Partner, mit einer Erkennungssicherheit von 99,3 Prozent. Kann deine Tasche nicht eindeutig als echt oder Fälschung eingeordnet werden, bekommst du dein Geld zurück.

Eine Dior Echtheitsprüfung lohnt sich besonders vor dem Kauf einer gebrauchten Tasche, beim Verkauf, weil ein Zertifikat den erzielbaren Preis spürbar steigern kann, sowie bei geerbten oder auf Secondhand-Plattformen erworbenen Stücken, bei denen die Herkunft oft nicht lückenlos nachvollziehbar ist.

Jetzt Dior Tasche bei Luxury Planet auf Echtheit prüfen lassen

 

Häufige Fragen zur Dior Echtheitsprüfung

Wie erkenne ich eine gefälschte Dior Tasche?
Achte auf unregelmäßige Cannage-Nähte, eine flach oder aufgedruckt wirkende Prägung des Innenetiketts, ein verschobenes Oblique-Canvas-Muster sowie leichte, unsauber gravierte Hardware. Bei modellspezifischen Details wie den "D.I.O.R"-Charms der Lady Dior oder dem "CD"-Verschluss der Saddle Bag geben zusätzlich Symmetrie und Gewicht Aufschluss.
Was ist der Dior Datumscode und wo finde ich ihn?
Dior verwendet seit den frühen 1980er Jahren einen Datumscode, meist im Format zwei Ziffern, Bindestrich, zwei Buchstaben, vier Ziffern, zum Beispiel 02-MA-0151. Die Buchstaben geben das Herstellungsland an, "MA" steht für Italien, "MC" oder "BO" für Spanien. Du findest den Code auf einem kleinen Lederetikett im Innenfutter, die genaue Position ist je nach Modell unterschiedlich.
Reicht der Datumscode allein als Echtheitsbeweis?
Nein. Auch gute Fälschungen tragen inzwischen plausibel wirkende Codes. Der Datumscode ist nur im Zusammenhang mit Etikett, Prägung, Nähten und Modell aussagekräftig, nicht als isoliertes Merkmal.
Was kostet eine professionelle Dior Echtheitsprüfung bei Luxury Planet?
Die Prüfung kostet 39,95 Euro, inklusive digitalem PDF-Zertifikat per E-Mail und physischem Zertifikat per Post, mit einem Ergebnis innerhalb von maximal 72 Stunden und Geld-zurück-Garantie bei nicht eindeutigem Ergebnis.
Welche Dior Modelle werden am häufigsten gefälscht?
In meinem Service sehe ich aktuell die meisten Anfragen zur Lady Dior, zur Saddle Bag und zum Book Tote, ergänzt durch vereinzelte Vintage-Stücke aus den Neunzigern und frühen Zweitausendern.
Kann ich eine Dior Tasche online prüfen lassen, ohne sie zu verschicken?
Ja. Bei Luxury Planet läuft die gesamte Prüfung über hochgeladene Fotos, ein Versand der Tasche ist nicht notwendig, wodurch das Risiko eines Transportschadens entfällt.
Werden auch Vintage Dior Taschen ohne lesbaren Datumscode geprüft?
Ja. Auch bei stark verblasstem oder unlesbarem Etikett lässt sich anhand weiterer Merkmale wie Nähten, Material, Hardware und Modellsilhouette häufig eine verlässliche Einschätzung treffen. Gerade bei sehr alten Vintage-Stücken ist die Erfahrung im Vergleich mit ähnlichen Modellen aus derselben Designära entscheidend.

Fazit: Bei Dior entscheidet der Zusammenhang, nicht ein einzelnes Merkmal

Der Wertverlust bei Dior wird meiner Einschätzung nach der Grund bleiben, warum der Secondhand-Markt für diese Marke so groß ist, und damit auch, warum Fälscher genau hier ansetzen. Wenn du dir bei deiner Tasche nicht zu hundert Prozent sicher bist, hol dir lieber einmal zu viel eine zweite, unabhängige Meinung ein, als hinterher mit einer teuren Enttäuschung dazustehen.

Dior Tasche jetzt bei Luxury Planet auf Echtheit prüfen lassen

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